Studium und Lehre

Der Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas ist einer von sechs Lehrstühlen am Department Geschichte. Er ist in der Lehre in das Gesamtfach Geschichte integriert und bietet Veranstaltungen zur europäischen Neuzeit mit einer besonderen Akzentuierung auf der russischen bzw. sowjetischen und ostmitteleuropäischen Geschichte an. Dabei werden alle gängigen Lehrveranstaltungstypen der historischen Studiengänge (Lehramt / BA / MA) berücksichtigt. 

Die vom Lehrstuhl angebotenen Veranstaltungen sind für alle historischen Studien- und Prüfungsordnungen der Friedrich-Alexander-Universität voll anrechenbar als Leistungen in den Bereichen Neuere bzw. Neueste Geschichte, je nach Thematik des jeweiligen Kurses. Auch für freie bzw. Wahlpflichtmodule können Veranstaltungen aus dem Themenbereich der Geschichte Osteuropas belegt werden. Grundsätzlich stehen alle Veranstaltungen auch Studierenden ohne osteuropäische Sprachkenntnisse offen. Im Bachelor- sowie in den Masterstudiengängen ist darüber hinaus auch eine ausdrückliche Schwerpunktsetzung auf die Osteuropäische Geschichte möglich, die im Abschlusszeugnis ausgewiesen wird.

In methodischer Hinsicht werden in der Lehre „klassische“ Ansätze von Politik- und Sozialgeschichte ebenso abgedeckt wie neuere kulturgeschichtliche Herangehensweisen an die Vergangenheit. Während die Vorlesungen umfassende Überblickskenntnisse zu größeren Zusammenhängen vermitteln, laden Seminare zur intensiven Mitarbeit an spezielleren Themen ein. Gleiches gilt für die Übungen, bei denen es auch Raum für neuartige bis experimentelle Themen gibt.

Es ist Anliegen der Lehrenden, in ihren Veranstaltungen breites Fachwissen mit neuen, auch eigenen Forschungsergebnissen in Verbindung zu bringen. Die großen Fragen und Probleme der (ost-)europäischen Geschichte werden daher auch in der Lehre immer wieder aus Perspektiven heraus aufgegriffen, die in speziellen Kompetenzen der Lehrstuhlmitarbeiter ihre Grundlage haben; als Beispiele seien hierfür nur medien-, musik- oder literaturgeschichtliche Ansätze genannt.